


"ab 1.1.2037
kein Gas mehr"
Basel-Stadt
Das politisch gesetzte Ziel Netto-Null 2037 wird +/- um 10 Jahre verpasst!
Der vom Energieversorger IWB im Internet aufgeschaltete Teilrichtplan für Fernwärmeanschlüsse ist schön und gut. Man muss wissen, dass die aufgeführten Termine in keiner Weise verbindlich sind. Oft sind plus 5 Jahre realistischer. Obwohl gefühlt die halbe Stadt aufgerissen wird und fleissig Fernwärmeleitungen ersetzt oder neu erstellt werden, wird das gesetzte Ziel bis 2037 kaum eingehalten werden können.
Unsere Empfehlung
Setzen Sie auf Heizungssysteme, die «heute» realisiert werden können, um nicht in eine Versorgungslücke zu geraten. Bedenken sie den Fall: Sie würden gerne an Fernwärme anschliessen, im Teilrichtplan heisst es in 3 – 4 Jahren. Ihre Heizung geht nun bereits nach 3 Jahren kaputt und die IWB teilt ihnen mit, dass es Verzögerungen um 3 Jahre mit der Fernwärme in ihrem Gebiet gibt. Was machen Sie dann?
Für die sehr grossen Leistungsbereiche (grosse MFH-Überbauungen) macht eine Überbrückung mit einer Notheizung noch Sinn, weil es keine andere Heizlösung (Kosten/Nutzen) als Fernwärme gibt.
Aber für EFH’s und kleinere MFH’s gibt es heutzutage gute Möglichkeiten für den Einsatz von Wärmepumpen-Systemen. Je nach Budget vielleicht sogar in der Kombination mit einer PV-Anlage. So bleiben sie unabhängig.
Mit einer Heizung von Omlin Systems sicher in die Zukunft...


Rahmenbedingungen Kanton Basel-Stadt
Der Ersatz von Gas-/Ölheizungen ist verboten.
Das Gasnetz für Heizen + Kochen wird bis im Jahr 2037 komplett stillgelegt.
Mögliche Alternativen:
Fernwärme - hier kann nachgesehen werden, in welcher Strasse es FW gibt:
https://www.iwb.ch/servicecenter/waermeloesung-basel-stadt
Wärmepumpensysteme
Holzheizung
Basel-Landschaft
Bald ist Schluss mit der Sinnlosigkeit! Ab 2026 sind Öl- und Gasheizungen verboten!
Es ist kaum vorstellbar, aber aktuell wird im Kanton Basel-Landschaft auf den reinen Ersatz eines Gas- oder Ölwärmeerzeugers gesetzt. Der Rest wird übernommen! Die Kaminanlage, zu kleine Expansionsanlagen, Umwälzpumpen oder falsch dimensionierte Leitungen. Oft sind die eingebauten Wärmeerzeuger um etliche Kilowatt-Leistung zu stark. Dies wird nicht hinterfragt, sondern die gleiche Leistung wieder eingebaut. Macht das Sinn? Auf keinen Fall! Dies in einer Zeit, wo man weiss, dass der Gaspreis immer teurer wird, weil es immer wie weniger Gas-Abonnenten gibt. Auch der Heizölpreis wird kaum viel billiger werden. Zudem schlägt die CO2-Abgabe zusätzlich zu Buche.

"ab 1.1.2026
noch mehr Bürokratie"
Meine Meinung
"
In meiner 30jährigen Geschäftstätigkeit kann ich mich an eine kaum sinnlosere Zeit in Zusammenhang mit dem Ersatz von Gas- oder Ölheizungen erinnern. Und das in einer aufgeklärten Gesellschaft.

Martin Omlin
Unsere Empfehlung
Lassen Sie die Hände von solch vermeintlichen Billiglösungen. Laut Gesetz tragen sie als Hauseigentümer/in die volle Verantwortung. Am Ende verlieren sie. Es ist auch zu bedenken, dass solche Anlagen vermehrt auf Störung gehen. Dann ist wieder einmal eine Umwälzpumpe defekt, das nächste Mal das Expansionsgefäss oder es ist eine Leitung undicht. Ein Fass ohne Boden resp. Umtriebe und Kosten ohne Ende.
Rahmenbedingungen Kanton Basel-Landschaft
Der Ersatz von Gas-/Ölheizungen ist ab 01.01.2026 verboten.
Es heisst, dass in gewissen Fällen eine Spezialbewilligung für den Einbau einer Gas-/Ölheizung erteilt wird. Wird de facto kaum möglich sein. Und wenn, nur mit einem exorbitanten «Bürokratie/Zeit»-Aufwand.
Mögliche Alternativen:
Fernwärme: im ganzen Kanton nur punktuell vorhanden, eher in Stadtnähe
Wärmepumpensysteme
Holzheizung
Presse
Energiegesetz und STWEG
Ist man stolze(r) Besitzer/in einer Wohnung hat man sehr viele Vorteile. Die Wohnkosten sinken, da man «nur» die Hypothekarzinsen aufwenden muss. Auch kann man in seinen vier Wänden machen, was man will und gefällt. Um das gesamte Haus kümmert sich entweder ein Ausschuss oder eine professionelle Verwaltung...
Riehener Zeitung, BIBO, Birsfelder-/Muttenzer-/Pratteler Zeitung, Juni 2025
Es ist doch so einfach …
Das Haus hat keinen Keller und keinen Heizraum, weil es noch sehr alte Einzelöfen in den Wohnungen hat. Das heisst, es gibt auch keine Heizkörper. Dazu kommt, dass es im Bad und in der Küche meist «zu» kleine Elektroboiler gibt und diese darum bis auf 80 °C eingestellt werden. Retrochic ist wieder modern und hat auch seinen Reiz. Zudem ist man mit dieser Liegenschaft sehr nachhaltig umgegangen, es ist ja alles noch so gut in Schuss...
Riehener Zeitung, BIBO, Birsfelder-/Muttenzer-/Pratteler Zeitung, Mai 2025
Propan-Wärmepumpen - eine Offenbarung oder Mogelpackung?
Sie sind in aller Munde, die hochgepriesenen Propan-Wärmepumpen. Umweltschonend dank des neuen Kältemittels R290 mit einem sehr tiefen GWP von 0.02 (global warming potential) und Vorlauftemperaturen bis zu 70 °C bei -10 °C Aussentemperatur sind spielend möglich. Einfach genial! Aber ist wirklich alles Gold, was glänzt?
Riehener Zeitung, BIBO, Birsfelder-/Muttenzer-/Pratteler Zeitung, April 2025
Fernwärme ist der falsche energiepolitische Weg
Der Kanton Basel-Stadt sorgt wieder für energiepolitische Schlagzeilen. «Solarpanels auf jedem vierten Basler Gebäude», so titelte die «Basler Zeitung» am 4. Juli. Dazu wiederholt Regierungsrat Kaspar Sutter sein Mantra: «Wir müssen bereit sein, etwas fürs Klima zu investieren.» Gut so: Freiwillige bitte vor!
Hausbesitzer Nr. 7/8, 2025
Basler Wohnschutz noch einmal vors Volk
Wollen das Mieter wirklich provozieren? Nein! Dann braucht es nochmals eine Volksabstimmung! Alles andere ist politische Geplänkel ohne Zielführung!
Hausbesitzer Nr. 6, 2025
Zu kurze Übergangsfristen lassen Handwerker und Hausbesitzer verzweifeln
Die fanatisch betriebene Energiepolitik führt in eine unvorstellbare «Sanierungsdepression». Die Fristen für den Ersatz von Öl- und Gasheizungen sind viel zu kurz. Und für den Umbau auf alternative Energien gibt es nicht genug qualifizierte Handwerker. Ausserdem fehlt es an Alternativen...
Hausbesitzer Nr. 5, 2025
Hubraum anstatt Wohnraum – ein Umdenken ist nötig!
Was gibt es Schöneres als ein eigenes Auto mit 300 PS? Auch eine Photo-voltaikanlage auf dem Dach ist ein Prestigeobjekt schlechthin. Wohnt man im Stadtkanton, schliesst man das Haus vielleicht ans Fernwärme-netz an. Wohnt man im Baselbiet...
Hausbesitzer Nr. 12, 2024
Falscher Standort wegen Fehlplanung
Im Kanton Basel-Landschaft passie-ren Dinge, bei denen am Ende nur ein Kopfschütteln übrig bleibt. In Mut-tenz hätte man im Bereich eines Parkplatzfelds eine Wärmepumpe für eine angrenzende Liegenschaft einrichten können – nahezu «ungesehen». Gestört hätte die Wärmepumpe auf jeden Fall niemanden...
Hausbesitzer Nr. 10, 2024
Gemeinsam finden wir das optimalste Heizungssystem für ihre Liegenschaft.
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